Initiatorin & Vorstandsvorsitzende
Freiberufliche Kunsthistorikerin, soloselbständige Artist Liaison & Social Artivist
Liaison Partnerschaften, Netzwerk & Kunstwelt der Zukunft
Schwerpunkte:
Partnerschaften
Netzwerk & Öffentlichkeitsarbeit
Kulturelle Nachhaltigkeit
Frauen in der Kunstwelt
Kunstmarkt
Nathalie Krall ist freiberufliche Kunsthistorikerin und soloselbstständige Artist Liaison mit Sitz in Düsseldorf, einem der bedeutendsten Kunstzentren Deutschlands. Als Wanderin zwischen den Welten von Büchern, Bildschirmen, Ateliers und Institutionen bewegt sie sich in Zwischenräumen des Analogen und Digitalen und macht sie zu ihrem professionellen Zuhause. Sie ist gleichermaßen vertraut mit den Korridoren von Ausstellungshäusern, dem Licht digitaler Bildschirme und der pulsierenden Energie von Künstler:innenateliers und Kunstmessen und folgt dabei stets den Wegen, auf denen Tradition auf Innovation trifft.
Ihr Herz schlägt am lautesten für die britische Malerei des 19. Jahrhunderts, doch ihre Neugier trägt sie weit über die Leinwand hinaus, durch die sich wandelnden Landschaften von Technologie und Kultur. Sie sucht die Tore der Kunstwelt – manchmal verschlossen, manchmal einen Spalt geöffnet – und stellt sich vor, wie es aussehen könnte, wenn sie sich wirklich für alle vollständig öffnen.
Als Mitgründerin von collectAR kartiert Nathalie neue Wege der digitalen Bewahrung von Kunst und nutzt Augmented Reality und Storytelling als Brücken durch Zeit und Raum, sodass Vergangenheit und Gegenwart auf unerwartete Weise miteinander in Dialog treten können. Als Gründerin und Vorstandsvorsitzende des ArtVenture Club e.V. eröffnet sie Räume und baut neue Tische für eine gerechtere, vielfältigere und nachhaltigere Kunstwelt der Zukunft. Jedes Projekt ist ein Wegpunkt, jede Zusammenarbeit ein neuer Pfad durch vertrautes und unbekanntes Terrain.
Auf ihre Initiative hin wurde die Jugendstil-Künstlerin Ilna Ewers-Wunderwald (1875–1957) im Sommer 2023 als erste bildende Künstlerin – und als erste Frau – mit einem FrauenOrt NRW / Women’s Place in Nordrhein-Westfalen für die Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet und markiert damit einen Meilenstein in der Kartografie kultureller Erinnerung.
Als First Generation Student und Unternehmerin mit Behinderung bewegt sich Nathalie bewusst zwischen Bekanntem und Unbekanntem, bahnt Wege dort, wo andere Grenzen sehen, und lädt andere ein, mitzugehen und neue Landschaften für die Kunstwelt von heute und morgen zu entwerfen.
Aus der tiefen Überzeugung heraus, dass Kunst das ist, was von Menschen, Nationen und Zivilisationen bleibt – und dass Kultur das Herzstück jeder nachhaltigen Zukunft sein muss – engagiert sie sich als Initiatorin und Vorstandsvorsitzende des ArtVenture Club e.V. für eine faire, nachhaltige und transformative Kunstwelt von morgen.
Im ArtVenture Club e.V. ist sie vor allem für Partnerschaften und Netzwerke, die Öffentlichkeitsarbeit und die Internationalisierung zuständig. Unter ihrer Leitung wurde der Verein 2024 in den “Vierten UNESCO-Staatenbericht zum Schutz und zur Förderung kultureller Ausdrucksformen in und durch Deutschland” aufgenommen.
Ein besonderer Schwerpunkt ist ihre Arbeit mit den 17 Globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung im Kontext der Kunstwelt der Zukunft. Aus ihrer Feder stammt das fiktive 18. Nachhaltigkeitsziel “Kultur als Herzstück der globalen Ziele”. Dieses Ziel unterstützt die Forderung nach einem eigentständigen Kulturzeit der MONDIACULT-Konferenz 2022 sowie des “Global Call to Action” des Climate Heritage Network von 2023.
In der Kunstgeschichte schlägt ihr Herz besonders für die feministische Malerei des 19. Jahrhunderts mit ihrem intermedialen Forschungsschwerpunkt in der britischen Malerei und Literatur.
Nathalie gehört zu den Entrepreneurs with Disabilities und ist Mentorin bei Arbeiterkind.de. Sie lebt in Düsseldorf-Flingern.
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